Innovation aus Begeisterung

„Mit kompromisslos erstklassiger Qualität, starker Innovationskultur und Begeisterung sind wir Weltmarktführer geworden. Entscheidend dabei ist die Balance zwischen der Solidität eines bewährten Maschinenbaus und dem Mut, technisch immer ausgefeiltere Lösungen zu entwickeln.“ (Axel Barten)

Der Bau hochkomplexer Walzwerkanlagen und Folienschneidmaschinen in Verbindung mit dem Anspruch, als Spezialist die Qualitäts- und Technologieführerschaft der meisten Produktfelder zu verteidigen, verlangt viel Erfahrung sowie die kontinuierliche und systematische technische Weiterentwicklung. Anlass dafür geben darüber hinaus neuartige Problemstellungen seitens des Kunden, verlässliche Trends im Markt, interessante Impulse aus der Wissenschaft und nicht zuletzt neue digitale Lösungswege.

Basis dafür ist zunächst eine unternehmenskulturell verankerte Begeisterung für Ingenieurskunst bis in die Unternehmensführung hinein. Unterstützung erfährt dieser Spirit durch den regelmäßigen Austausch mit Universitätsinstituten, die Betreuung von Abschlussarbeiten zu technisch interessanten Themen, die Teilnahme an entsprechenden Best Practice Zirkeln oder durch das Engagement in wichtigen Betreiberverbänden.

Äußeres Zeichen für gelebte Innovationskultur ist das fertig gestellte Achenbach Technologie-Zentrum ATZ, in dem ein Teil der Achenbach-Technologie inklusive der Möglichkeit zur Demonstration Einzug nimmt: Die OPTIROLL Walzwerkautomatisierung, OPTILINK Big Data-Anwendungen wie beispielsweise die IoT-Plattform zur digitalen Anlagenvernetzung aber auch einzelne wichtige Technologiekomponenten mit Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Montage. Schließlich wird die große räumliche Nähe zum Campus Buschhütten und die Zusammenarbeit im Netzwerk mit den im Campus angesiedelten Centern die Innovationskultur bei Achenbach weiter beleben (www.campus-buschhuetten.de).

Zum Begriff der Innovation

Innovation bedeutet Erneuerung und wird im wirtschaftlichen Kontext allgemein im Sinne von neuen Ideen / Erfindungen verwendet. Dabei bietet sich folgende Differenzierung an:

  • Die Produktinnovation ist eine technische Neuheit, bei der die Grundfunktion des Produktes, das Design und/oder eine Zusatzleistung weiter entwickelt wurden; Ausgangspunkt dafür sind zuvor festgestellte echte Kundenbedürfnisse.
  • Die Prozess- oder Verfahrensinnovation optimiert den Weg der Leistungserstellung und nicht die Leistung selbst. Prozessinnovationen helfen den Unternehmen, ihre Betriebsabläufe kosten- und zeitsparend sowie kreativer zu gestalten.
  • Die Dienstleistungsinnovation ist eine immaterielle Neuerung, die erfunden wurde, um einer bestimmten materiellen Sachleistung (z.B. Produktionsanlage) einen Zusatznutzen zu verleihen (z.B. die Erstellung von Machbarkeitsstudien).
  • Als Anwendungsinnovation wird die Übertragung einer bestehenden Technologie auf neue Märkte bezeichnet, um dort neuen Zwecken zu dienen (z.B. der Transfer der Industrierobotertechnologie auf die Unterhaltungsindustrie wie Achterbahnen).
  • Die Marketinginnovation verbessert bestimmte Prozesse im Bereich der Kommunikation, des Pricings oder der Distribution, die den Endkunden betreffen (z.B. die große, einzeln in einer Dose verpackte und über Tankstellennetze vertriebene Spreewald-Essiggurke zu einem zehnfach höheren Preis).
  • Die Geschäftsmodellinnovation ist die bewusste Veränderung eines bestehenden Geschäftsmodells bzw. die Schaffung eines neuen Geschäftsmodells, das Kundenbedürfnisse besser oder anders befriedigt als bereits bestehende Geschäftsmodelle (z.B. der Computerhersteller Dell, der das ‚Build-to-Order‘-Verfahren in der Produktion eingeführt hat und damit auf Zwischenhändler verzichten kann).

vgl. weiterführend http://campus02.at/uploads/Leitfaden_Innovation_alsAntriebfrdieZukunft_7407_DE.pdf

ATZ Achenbach Technologie Zentrum

Um als Technologieführer den Vorsprung zu halten bzw. möglichst weiter auszubauen, gilt es in Sachen Technologie strategisch zu denken und zu handeln. Konkret bedeutet dies, schon heute gezielt Entwicklungsarbeit zu leisten, um sich für morgen Erfolgspotentiale im Markt zu erschließen.

Von den Technologiekomponenten der einzelnen Anlagentypen stehen für Achenbach vor allem solche Komponenten im Zentrum der Aufmerksamkeit, die für den Kunden und Anlagenbetreiber besonders wichtig sind und von denen Achenbach sich vom Wettbewerb möglichst positiv abgrenzt.

Äußeres Zeichen dieser Vorgehensweise ist ganz aktuell der Neubau des Achenbach Technologiezentrums: Mit insgesamt 1600 m² Fläche für Präsentation, Entwicklung und Montage ist dieses soeben fertig gestellt. Zum einen zieht der neue Geschäftsbereich Digital Solutions von Achenbach hier ein mit dem Produktbereich Achenbach OPTILINK® IoT-Plattform zur digitalen Vernetzung der Anlagen innerhalb des Produktionsprozesses beim Kunden oder mit Apps zu Themen wie Preventive Maintenance oder Ersatzteilbestellung.

Zum anderen zieht der gesamte Produktbereich der Walzwerkautomatisierung Achenbach OPTIROLL® ins ATZ um. Nicht zuletzt befindet sich hier eine nach neuesten Erkenntnissen gestaltete Montagelinie für eine besonders wichtige Technologiekomponente der Achenbach OPTIMILL® Walzwerke: Achenbach UniFlat® Planheitsmessrollen.

Wegweisend ist das neue Technologiezentrum auch deshalb, weil es hochpräzise mechanische Konstruktions- und Fertigungslösungen mit einzelanlagenübergreifenden cloudbasierten Lösungen zusammenführt.

Campus Buschhütten

Eine visionäre Idee nimmt Gestalt an, der Campus Buschhütten. Ziel der Initiative ist, die Wirtschaft in Südwestfalen mit Fokus auf wegweisende Produktionstechnik nachhaltig zu stärken. Südwestfalen ist eine der bedeutendsten Industrieregionen Deutschlands und dies in besonderem Maße in Bezug auf die Metallverarbeitung.

Der Campus soll unter Berücksichtigung des Megatrends der digitalen Transformation zu einem Ort für Innovation , Forschung und Demonstration zukunftsweisender Produktionstechnik werden - im Resultat eine einzigartige Verbindung aus Industrietradition und Zukunftsgewandtheit, in der die Akteure in individuell wählbaren Formen der Partnerschaft in zweierlei Richtungen netzwerkartig zusammenarbeiten: Unternehmen, um ihre Produkte produktionstechnisch gezielt weiterzuentwickeln und/oder neue Verfahren mit Blick auf die digitale Transformation im Bereich Produktionstechnik zu testen und die wissenschaftlichen Institutionen, um ihre Forschungserkenntnisse in einer sogenannten ,Sandbox' auf deren Relevanz zu überprüfen.

Zum Campus Buschhütten gehören vier Center: Mit von der Partie sind zwei Hochschulen, die Universität Siegen mit einer langfristigen Flächenanmietung zunächst für den Lehrstuhl IPEM (International Production and Engineering Management) und die RWTH Aachen mit ihrem WZL (Werkzeugmaschinenlabor), das zukunftsträchtige Themen wie ‚3D-Druck Metall‘ und ‚Digitale Fabrikplanung‘ als Projekte im Campus Buschhütten bearbeiten wird.

Zum anderen sind es zwei Fabriken: die SDFS (Smarte Demonstrationsfabrik Siegen), in der neben der Erforschung und Demonstration neuer Produktionstechniken marktgerechte Produkte wie etwa die Hinterachse für das Elektroauto e.GO life hergestellt werden und die SLAB (Smarte Lernfabrik Achenbach Buschhütten), die in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Didaktik der Technik der Universität Siegen ein neues Konzept der technisch-gewerblichen Ausbildung einführen wird.

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